zurück zur Zeitqualität

Besondere Konstellationen: September bis Dezember 2017

Auf dem Weg in eine Neue Zeit

Die Winde der Veränderung wehen kräftig. Es sind heftige Böen, in deren Pausen wir zwar durchatmen können, die uns jedoch nicht zur Ruhe kommen lassen. Wer glaubt, er könne in seine Komfortzone zurückkehren, unterliegt einer Täuschung. Es gibt kein Zurück mehr, die Zukunft ist schon da, auch wenn sie noch von Wolken verdeckt ist.

Wie stark das Neue bereits ist, zeigt sich darin, dass uns das Alte inzwischen wie eine Karikatur erscheint. Das Alte macht sich lächerlich. Egostrukturen und Machtgebaren passen nicht mehr in eine Zeit, in der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gelebt werden wollen. Diese Qualitäten des Wassermann-Zeitalters befinden sich im Aufwind. Wer sich zusammenschließt, um diese Qualitäten in der Welt zu verstärken, wird jetzt sehr erfolgreich sein.

Gleichklang, Vertrauen und gemeinsame Ressourcen

Auf der persönlichen Ebene konnten wir in den letzen Monaten und insbesondere in den vergangenen Wochen erleben, wie schwierig es geworden ist, Beziehungen mit Menschen zu leben, die nicht vom selben Geist getragen sind. Toleranz und Harmoniebestreben allein genügen nicht mehr, um gemeinsam Wege gehen zu können. Die Sehnsucht wächst, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun.

„Auf zu neuen Ufern“ ruft uns Uranus im Widder schon seit 2011 zu. Seit Frühjahr 2016 (und noch bis Frühjahr 2018) arbeitet Saturn im Schützen daran, uns davon zu überzeugen, dass wir Vertrauen in den Prozess des Wandels haben können. Unterstützt werden Uranus und Saturn von Jupiter in der Waage (Dezember 2016 bis Ende September 2017). Der Glücksplanet, der uns zu Wachstum verhelfen möchte, sagt uns, dass wir Großes vollbringen können, wenn wir Gerechtigkeit und Liebe walten lassen.

Am 10. Oktober wechselt Jupiter in das Zeichen Skorpion (Oktober 2017 bis November 2018). Glück und Fülle verspricht Jupiter allen, die im Zwischenmenschlichen hinter die Fassade, auf das Potenzial des anderen schauen. Wer dazu bereit ist, kann in Beziehungen die gemeinsamen Ressourcen entdecken und erleben, wie das eigene Selbst durch den Partner wächst und neue Blüten hervorbringt.

Zurück zur Quelle und zum Wesentlichen

Der Fische-Vollmond Anfang September war ein ganz besonderer. Denn er traf auf Neptun, der in den Fischen zu Hause ist. Von 2011 bis 2026 durchwandert Neptun sein Heimatzeichen und kann von hier aus seine Botschaft ganz ungefiltert in die Welt senden. Sie lautet: „Geht zurück zur Quelle!“ und „Seht, das Himmelreich ist in Euch!“ Die Chancen stehen gut, dass wir am Ende des Fische-Zeitalters doch noch unsere wahre Natur erkennen. Wer sich von diesem starken Vollmond hat inspirieren lassen, wird sich sehr verbunden gefühlt haben.

Am 21. Dezember 2017 – genau zur Wintersonnenwende – wird Saturn nach knapp 30 Jahren in sein Heimatzeichen zurückkehren. Saturn im Steinbock ist der Eremit auf dem Berg, der genügsame Asket, der sein Glück in der Einsamkeit und Einfachheit findet. Saturn wird uns in den kommenden Jahren (bis 2020) die Frage stellen, wie viel wir wirklich brauchen, um gut zu leben. Bevor uns die Umstände zum Umdenken zwingen, wird es weise sein, zum Wesentlichen zurückzukehren. Mit Saturn kommen wir bei uns selbst an.